Sepsis, oft auch Blutvergiftung genannt, ist die häufigste Todesursache bei Infektionen – und das trotz aller Fortschritte der modernen Medizin wie Impfungen, Antibiotika und Intensivmedizin. Dabei ist eine Sepsis keine Vergiftung im herkömmlichen Sinne, sondern entsteht, wenn die körpereigene Abwehrreaktion gegen eine Infektion das eigene Gewebe und die eigenen Organe schädigt. Eine Sepsis kann zu Schock, Multiorganversagen und Tod führen, vor allem wenn die Symptome nicht früh genug erkannt und sofort behandelt werden.

Sepsis ist ein Notfall!

Das Wichtigste über Sepsis in 3 Minuten

Mehr über Sepsis
Ursachen und Verlauf

Ursachen und Verlauf einer Sepsis

Entgegen weit verbreiteter Meinung entsteht eine Sepsis nicht immer durch eine äußerlich sichtbare, entzündete (infizierte) Wunde. Ursache ist aber immer eine Infektion. Diese kann auch im Körper stattfinden, wie bei einer Lungenentzündung, Hirnhautentzündung oder einem Harnwegsinfekt. Solche Infektionen werden durch Bakterien oder Viren hervorgerufen. Seltener können auch Pilze und Parasiten eine Infektion auslösen, die in einer Sepsis münden kann.

Entstehung einer Sepsis

Wenn Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten eine lokale Infektion verursachen, gelingt es unserem Immunsystem im Normalfall, diese am Entzündungsherd direkt zu einzudämmen. Die Infektion nimmt ihren normalen Verlauf.

Bei einer Sepsis gelingt es den Erregern jedoch, diese lokale Begrenzung zu durchbrechen. Sie breiten sich über Lymph- und Blutgefäßsystem auf andere Organe aus. Das Immunsystem registriert die große Menge an Bakterien im Blut und überschwemmt den Körper mit Botenstoffen zur Immunantwort – das Immunsystem wird überaktiviert. Damit werden aber nicht nur die Erreger, sondern auch körpereigene Zellen und Organe angegriffen. Wird nun nicht schnell ein passendes Antibiotikum gegeben, entwickelt sich ein septischer Schock, bei dem die Blutversorgung lebenswichtiger Organe ausfällt und diese ihre Funktion einstellen.


Diagnose, Behandlung und Sterblichkeit

Diagnose, Behandlung & Sterblichkeit bei Sepsis

Bei Verdacht auf eine Sepsis ist sofortige ärztliche Hilfe notwendig. Eine Sepsis muss immer im Krankenhaus, in schwereren Fällen auch auf der Intensivstation, behandelt werden. Bei der Aufnahme wird zunächst Blut abgenommen, um den auslösenden Erreger zu bestimmen. Weitere Blutwerte geben Auskunft über die Funktionsfähigkeit lebenswichtiger Organe und des Herz-Kreislauf-Systems. Da die Bestimmung der Erreger aus dem Blut mehrere Tage dauern kann, wird sofort ein Breitbandantibiotikum intravenös verabreicht. Um den Kreislauf zu stabilisieren, wird außerdem Flüssigkeit gegeben. Die Sauerstoffsättigung des Blutes wird gemessen und ggf. Sauerstoff über eine Nasensonde gegeben. Sollte der Blutdruck zu stark absinken, werden Medikamente zur Stabilisierung gegeben.

Jede Stunde zählt: Sepsis ist ein medizinischer Notfall

Ein Drittel bis die Hälfte aller Patienten stirbt an der Sepsis. Das sind allein in Deutschland circa 70.000 Menschen pro Jahr. Damit ist Sepsis die dritthäufigste Todesursache in Deutschland nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.

Die Erkrankung an einer Sepsis ist kritisch, aber nicht aussichtslos. Die zügige Einleitung der genannten Behandlungsmaßnahmen kann das Risiko zu versterben halbieren. Eine frühe Sepsis-Behandlung erhöht die Überlebenschancen und vermindert Sepsisfolgen.


Symptome

Symptome einer Sepsis

Die typischen Sepsis-Symptome sind sehr unspezifisch. Dadurch wird eine Sepsis von Patienten und auch von Medizinern oft mit einer Erkältung oder Grippe verwechselt. So geht bis zur richtigen Diagnose viel Zeit verloren. Sepsis ist jedoch ein Notfall, bei dem jede Stunde für das Überleben zählt!

Warnzeichen, auf die Sie achten sollten, sind:

  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • starke Schmerzen
  • extremes Krankheitsgefühl
  • Verwirrtheit
  • schnelle Atmung
  • fleckige Haut an Armen / Beinen

Wenn zudem Anzeichen einer Infektion (z.B. der Haut, der Lunge, der Harnwege) vorliegen, sollte man an Sepsis denken und sofort medizinische Hilfe suchen. Sepsis ist ein Notfall!

Der bekannte rote Strich auf dem Arm ist übrigens kein notwendiges Anzeichen einer Sepsis. Er zeigt die Entzündung einer Lymphbahn an, die zu einer Sepsis führen kann. Er muss aber nicht zwingend bei einer Sepsis auftreten. Ganz im Gegenteil: Die meisten Sepsis-Patienten zeigen dieses Symptom nicht.


Prävention

Wie man sich vor Sepsis schützt – Prävention

Sepsis ist die schwerste Komplikation einer Infektion. Vor einer Sepsis kann man sich nicht direkt schützen, aber vor einer Infektion. Folgende Maßnahmen können dabei helfen, Infektionen vorzubeugen – und damit auch das Risiko für das Auftreten einer Sepsis zu senken:

  • Hygienemaßnahmen, insbesondere das regelmäßige und gründliche Waschen der Hände
  • sorgfältiger Umgang mit Wunden und entzündeten Insektenstichen
  • Aufmerksamkeit und ggf. ärztliche Behandlung bei Infektionen
  • die korrekte Einnahme der vom Arzt verordneten Antibiotika
  • konsequente Behandlung von chronischen Krankheiten (z.B. Diabetes)
  • gesunde Lebensweise
  • Impfungen entsprechend der Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO)

Insektenstiche

Sepsis bei Insektenstichen

Häufig taucht die Frage auf, ob Stiche von Mücken, Bienen und Wespen zu einer Sepsis führen können. Grundsätzlich löst der Insektenstich selbst keine Sepsis aus. Allerdings können Keime in den Körper gelangen, entweder direkt beim Stich durch das Insekt selbst oder wenn die Einstichstelle beispielsweise durch Kratzen gereizt wird.

Eine Rötung und Schwellung der Einstichstelle deutet auf eine lokale Infektion hin und ist – sofern keine Allergien vorliegen – kein Grund zur Sorge. Wenn Sie jedoch folgende Symptome beobachten, sollten Sie schnell einen Arzt aufsuchen:

  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • starke Schmerzen
  • extremes Krankheitsgefühl
  • Verwirrtheit
  • schnelle Atmung
  • fleckige Haut an Armen / Beinen
Weitere Informationen
Für Medizinisches Fachpersonal

Sepsis verursacht großes Leid für Betroffene – und erhebliche Kosten im deutschen Gesundheitssystem

Sepsis ist die schwerste Komplikation einer Infektion und entsteht, wenn die körpereigene Abwehrreaktion gegen die eigenen Gewebe und Organe schädigt. Die Zahl der Sepsisfälle und der durch Sepsis bedingten Krankheitslast wurde in Deutschland im Rahmen des Internationalen Krankheitsklassifikation-Systems (ICD) durch Unterkodierung lange Zeit erheblich unterschätzt. Seit 2007 stieg die Zahl der Sepsisfälle auf der Basis der im ICD-System festgelegten Sepsiskodierungen kontinuierlich an. Im Jahr 2013 waren es 252.000 Fälle. Bei einem Anstieg der Krankenhaussterblichkeit von 28,6 Prozent auf 30,2 Prozent in diesem Zeitraum bedeutet dies für 2013 allein 77.174 Todesfälle. Für das Jahr 2013 führten diese Zahlen zu geschätzten Behandlungskosten von 7,7 bis 9,2 Milliarden Euro.

Maßnahmen zur Reduzierung der sepsisbedingten Krankheitslast

  • Impfungen. Da sich Sepsis aus sich nahezu jeder akuten Infektion entwickeln kann, lassen sich durch Impfungen von Risikopopulationen gegen Influenza, Pneumokokken, Hämophilus Influenza und Meningokokken jährlich tausende Sepsistodesfälle verhindern.
  • Hygiene. Durch die strikte Einhaltung von Hygienemaßnahmen sind in deutschen Krankenhäusern jährlich ca. 1.500 bis 4.500 Sepsistodesfälle vermeidbar.
  • Früherkennung und -behandlung. Die Sepsisdiagnose wird derzeit häufig verzögert gestellt. Durch Frühdiagnose und -therapie lässt sich die Sepsissterblichkeit um etwa die Hälfte senken.

Sepsis erkennen und als Notfall behandeln

Poster Sepsis erkennen - Leben retten Kitteltaschenkarten Sepsis erkennen - Leben retten Damit Sepsis frühzeitig erkannt und behandelt werden kann, haben wir Poster und Kitteltaschenkarten entwickelt. In den drei Abschnitten "Sepsis vermuten", "Sepsis erkennen" und "Sepsis als Notfall behandeln" werden Risikogruppen, Symptome, Diagnostik und Behandlung übersichtlich dargestellt.

 

Nationaler Sepsisplan

Wir fordern die Initiierung eines Nationalen Aktionsplans gegen Sepsis mit folgenden Schwerpunkten:

  • bessere Aufklärung von Laien und medizinischem Fachpersonal über Vorbeugung und Früherkennung von Sepsis
  • Einführung von Qualitätsverbesserungsoffensiven in Gesundheitseinrichtungen
  • Veröffentlichung der Sepsishäufigkeit und -sterblichkeit
  • geeignete Rehabilitations- und Behandlungsangebote für Menschen mit Sepsisfolgen

Das Memorandum für einen Nationalen Aktionsplan gegen Sepsis wird u. a. von den Ärztekammern Berlin, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Thüringen und Westfalen-Lippe, dem Ärztlichen Kreis- und Bezirksverband München sowie von 14 wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften unterstützt (Liste der Unterzeichner).

Deutsche Sepsis Gesellschaft

Wenn Sie selbst mit Sepsis-Patienten arbeiten, erhalten Sie über die Deutsche Sepsis Gesellschaft e. V. Zugang zu relevanten Informationen.

Die Deutsche Sepsis Gesellschaft (DSG) ist eine wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlich-Medizinischer Fachgesellschaften (AWMF) mit Geschäftsstelle in Jena. Die DSG will das Verständnis für das Krankheitsbild Sepsis sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der medizinischen Fachwelt unter strikten wissenschaftlichen Kriterien weiterbilden und schärfen. Dazu wurden 2010 die S-2K-Leitlinien zur Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge der Sepsis publiziert, die sich gegenwärtig im Revisionsprozess befinden. Die DSG organisiert Fortbildungsveranstaltungen sowie einen alle zwei Jahre stattfindenden internationalen, wissenschaftlichen Kongress (Weimar Sepsis Update) und unterstützt beratend Forschungsvorhaben zur Sepsis.

Deutsche Sepsis-Hilfe

Die Deutsche Sepsis-Hilfe e.V. ist eine Betroffeneninitiative, bei der von Sepsis Betroffene, deren Angehörige und Hinterbliebene Hilfe und Ansprechpartner finden. So gibt es beispielsweise ein Info-Telefon von Betroffenen für Betroffene sowie regelmäßige Treffen der Regionalgruppen.

Vortrag eines Betroffenen zu Sepsisfolgen

Frank Köhler, selbst Sepsis-Betroffener, steht als Referent zum Thema "Spätfolgen nach überlebter Sepsis" zur Verfügung. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.


Informationsmaterialien und Links
Sepsis in den Medien

Sepsis in den Medien - Auswahl

21.01.2021: Ein vielbeachteter Artikel des Redaktionsnetzwerkes Deutschland beleuchtet die Folgen einer unerkannten Sepsis in Zusammenhang mit COVID-19: "Viele Corona-Tote könnten verhindert werden"

06.01.2021: Die FAZ berichtet unter dem Titel "Entartete Immunität" über den Zusammenhang zwischen COVID-19 und Sepsis.

28.12.2020: In der SZ erscheint der Artikel "Die unerkannte Todesgefahr" über den Kampf des Vorsitzenden der Sepsis-Stiftung, Prof. Dr. med. Konrad Reinhart, gegen Sepsis und für mehr Aufklärung.

27.05.2020: In der FAZ erscheint der Artikel "Tödliche Lücken", in dem die Mängel des deutschen Gesundheitssystems diskutiert werden.

19.05.2020: Unsere Ärztin Dr. Antje Erler erklärt Sepsis für Kinder (erschienen in der Nürtinger Zeitung).

April 2020: Tagesspiegel, Berliner Morgenpost, Bild u.a. berichten über den Tod des ehemaligen Arbeitsministers Norbert Blüm. Dieser war seit 2019 infolge einer Sepsis an Armen und Beinen gelähmt gewesen.

Januar 2020: Auf das Erscheinen einer Lancet-Studie zu neuen Sepsis-Zahlen folgt ein großes Medienecho mit Beiträgen u.a. in WDR5, Spektrum, FAZ, Ärzteblatt, Stern und Focus.

06.11.2019: Sepsis ist Thema bei sternTV.

10.10.2019: Dr. Antje Erler von der Sepsis-Stiftung klärt in einem Interview in der MDR-Servicestunde über die Symptome und Behandlung einer Sepsis auf.

16.09.2019: Ein Artikel in der FAZ berichtet über die Erfolge des Sepsisdialogs in Greifswald und warum Deutschland eine nationale Sepsis-Strategie braucht.

13.09.2019: In der Sendung nano von 3sat wird erklärt, wie mithilfe eines neuen Chips Sepsis früher erkannt und das Leben vieler Sepsis-Patienten gerettet werden könnte.

13.09.2019: Das Aktionsbündnis Patientensicherheit macht sich für einen Nationalen Sepsisplan stark: Die Ärztezeitung berichtet über die Veranstaltung am 12.09.2019 in Berlin.

28.08.2019: Focus online stellt wichtige Fakten zu Sepsis in Deutschland zusammen und erläutert, warum Sepsis hierzulande häufiger als in anderen Ländern tödlich endet.

03.08.2019: Bei Spiegel Online erscheint ein sehr interessanter Bericht über Sepsis und warum sie auch von Ärzten oft nicht erkannt wird.

19.07.2019: Das Südthüringer Regionalfernsehen berichtet in seinem Gesundheitsforum Hippokrates über Diagnostik und Behandlung von Sepsis.

14.05.2019: Focus online berichtet über den Erfolg der Forscher des Leibnitz IPHT in Jena: Sie haben eine neue Diagnose-Methode für Sepsis entwickelt.

30.03.2019: Das Wochenblatt Bruchsal berichtet über Sepsisaufklärung am Leibnitz-Gymnasium Östringen.

16.03.2019: Der WDR berichtet über die Sepsissterblichkeit in deutschen Krankenhäusern: jede dritte Sepsis endet tödlich.

07.03.2019: Der Hessische Rundfunk klärt in service: gesundheit über Sepsis auf.

26.02.2019: Inforadio rbb berichtet über die Gefahren und Symptome von Sepsis.

21.01.2019: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung berichtet über das Jenaer Zentrum für Innovationskompetenz SEPTOMICS. Die Wissenschaftler dort suchen nach wirksameren Therapiemöglichkeiten bei Sepsis.

03.01.2019: Die ARD berichtet in Planet Wissen ausführlich über Sepsis. Zu Gast ist u.a. Prof. Konrad Reinhart.

16.10.2018: Der NDR berichtet über Ursachen, Risikogruppen und Symptome von Sepsis.

25.09.2018: Sat.1 NRW berichtet über den 15-jährigen Lukas, der an Sepsis starb.

11.09.2018: Das Ärzteblatt berichtet über das Drängen auf einen Nationalen Sepsisplan von Sepsis-Stiftung und Aktionsbündnis Patientensicherheit.

Einige Leserreaktionen finden Sie hier.


Nationale und internationale Sepsis-Organisationen

Nationale und internationale Sepsis-Organisationen

National

Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS e.V.): Homepage, Patienteninformation zu Sepsis, Handlungsempfehlung für medizinisches Fachpersonal

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF e.V.): S3-Leitlinie "Sepsis - Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge"

Center for Sepsis Control and Care: Homepage

Deutsche Sepsis-Gesellschaft (DSG e.V.): Homepage

Deutsche Sepsis-Hilfe e.V.: Homepage, Prominente Sepsis-Opfer

Deutsches Qualitätsbündnis Sepsis: Homepage

Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV): Sepsis rechtzeitig erkennen und richtig reagieren - Hinweise für niedergelassene Ärzte

Robert Koch-Institut: Infografik "Sepsis - Hilfen für Prävention und Früherkennung"

Sepsis-Stiftung

International

African Sepsis Alliance (Afrika): Homepage

Australian Sepsis Network (Australien): Homepage

Canadian Sepsis Foundation (Kanada): Homepage

Centers for Disease Control and Prevention (CDC) (USA): Informationen zu Sepsis

European Sepsis Alliance (ESA) (Europa): Homepage

Global Sepsis Alliance (weltweit): Homepage, Film "What is Sepsis?", Infografiken und Poster

Instituto Latino Americano de Sepse (ILAS) (Lateinamerika): Homepage

International Sepsis Forum (ISF) (weltweit): Homepage

National Health Service (NHS) (UK): Informationen zu Sepsis

Rory Staunton Foundation (End Sepsis) (USA): Homepage

Sepsis Alliance (USA): Homepage, Film "Faces of Sepsis", Infografiken und Poster

Sepsisfonden (Schweden): Film "Understanding Sepsis - A Film about Sepsis for Young People"

Surviving Sepsis Campaign (weltweit): Homepage

UK Sepsis Trust (UK) : Homepage, Broschüren und Plakate

World Health Organization (WHO) (weltweit): Informationen zu Sepsis