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NHS England setzt nationale Aufklärungskampagne gegen Sepsis fort

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Professor Sir Bruce Keogh, medizinischer Direktor der britischen Gesundheitsbehörde NHS (National Health Service) ruft medizinisches Fachpersonal landesweit zur Zusammenarbeit bei der Verbesserung von Diagnose und Therapie der Sepsis auf. Großbritannien hatte Ende 2015 einen nationalen Aktionsplan gegen Sepsis ins Leben gerufen. Seitdem ist die Anzahl der Patienten, die landesweit routinemäßig auf Sepsis getestet wurden deutlich erhöht worden. In einer Veröffentlichung der BBC vom Juli dieses Jahres legten hochrangige  britische Gesundheitspolitiker sogar nahe, dass Sepsis als medizinischer Notfall genauso ernst genommen werden sollte wie Herzinfarkt. Trotz der bereits sichtbaren Verbesserungen im Kampf gegen Sepsis schätzt der NHS, dass in bis zu einem Viertel der Fälle akut erkrankte Patienten nicht früh genug auf Sepsis getestet werden. Dies beschreibt Professor Sir Bruce Keogh kürzlich in einem eindringlichen Appell während einer Veranstaltung in London. In Zusammenarbeit mit der britischen Stiftung UK Sepsis Trust kündigt der NHS jetzt die nächste Phase bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans an.

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Bild: NHS

Professor Sir Bruce Keogh ist medizinscher Direktor des NHS (Bild: NHS)

Film über die Gefahren der Blutvergiftung mit Medienpreis der Deutschen Sepsis Gesellschaft ausgezeichnet

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Komplexe medizinische Zusammenhänge klar darzustellen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen ist eine große journalistische Herausforderung. Herausragende Arbeiten zum Themengebiet Sepsis werden daher von der Deutschen Sepsis Gesellschaft mit einem Medienpreis ausgezeichnet. Der mit 3.000 Euro dotierte und von der B.R.A.H.M.S. GmbH unterstützte Preis wird seit 2008 alljährlich von der Deutschen Sepsis Gesellschaft vergeben. Dieses Jahr ging der Medienpreis an Dorothee Rengeling, Autorin des Bayerischen Rundfunks, für den Film „Faszination Wissen: Blutvergiftung – Warum sie immer noch so gefährlich ist“. Die Verleihung fand während des Kongresses der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) statt, der letzte Woche in Hamburg abgehalten wurde.

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Verleihung des Medienpreises der Deutschen Sepsis Gesellschaft 2016. Von links nach rechts: Prof. Markus Weigang (Mitglied im Vorstand der Deutschen Sepsis Gesellschaft), Dorothee Rengeling, Arne Trumann (Protagonist im Filmbeitrag und Mitglied im Kuratorium der Sepsis Stiftung), Prof. Josef Briegel (Mitinitiator des Films und Sprecher der SepNet Studiengruppe), Prof. Konrad Reinhart (Protagonist im Filmbeitrag und Vorsitzender der Sepsis Stiftung)

Sepsis Forschung: SepNet Studiengruppe erhält diesjährigen Roger-Bone-Preis der Deutschen Sepsis Gesellschaft

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Der Roger-Bone-Preis wird jährlich für eine herausragende Publikation auf dem Gebiet der klinischen Sepsis Forschung an junge Wissenschaftler im deutschsprachigen Raum vergeben. Benannt ist der Preis nach dem US -amerikanischen Intensivmediziner Roger C. Bone (1941-1997), der unter anderem für seine Definition der Erkrankung als „Invasion von Mikroorganismen und/oder deren Toxine in den Blutkreislauf, begleitet von Reaktionen des Körpers auf diese Invasion“  bekannt ist – eine Definition, die noch heute ihre Gültigkeit besitzt. In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 280.000 Menschen an einer Sepsis, knapp 70.000 versterben. Damit ist die Erkrankung hierzulande die dritthäufigste Todesursache und einer der Hauptverursacher für Sterbefälle auf Intensivstationen.  Die schwerste Verlaufsform – der septische Schock – führt bei der Hälfte der Patienten zum Tod. In der aufwändigen klinischen SISPCT-Studie, die nun von der Deutschen Sepsis Gesellschaft ausgezeichnet wurde, sollten zwei wichtige Fragestellungen in der Behandlung dieser Patienten geklärt werden.

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Der Roger-Bone-Preis wird jährlich von der Deutschen Sepsis Gesellschaft vergeben.

Der US -amerikanische Intensivmediziner Roger C. Bone (1941-1997), erstellte eine noch heute gültige Sepsis Definition.

Wissenschaftler der SepNet- Studiengruppe stellen Ergebnisse zur Rolle von Hydrokortison bei der Entwicklung eines septischen Schocks vor

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Der unterstützende Effekt von Hydrokortison bei der Behandlung von septischem Schock und dessen Entstehung in Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie ist in verschiedenen Studien dokumentiert worden. Dieser Effekt wird nicht zuletzt auf die entzündungshemmende Wirkung von Glucocorticoiden zurückgeführt zu denen Hydrokortison gehört. Aber kann dieser Wirkstoff auch helfen, die Entstehung von septischem Schock aus schwerer Sepsis zu verhindern? Dieser Frage gingen Forscher der SepNet Studiengruppe, einem Verbund aus über 100 Ärzten und Wissenschaftlern aus ganz Deutschland nach.

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Studiengruppe stellen Ergebnisse zur Rolle von Hydrokortison bei der Entwicklung eines septischen Schocks vor

Sepsis Stiftung ruft zur Erhöhung der Impfquoten auf

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Die Häufigkeit von Sepsis kann durch Impfen reduziert werden – Sepsis Stiftung ruft zum diesjährigen Welt Sepsis Tag zur Erhöhung der Impfquoten in Deutschland auf.

Zum diesjährigen Welt-Sepsis-Tag am 13. September unterstreicht die Sepsis Stiftung ihre Forderung an die Politik, die Quote für Pneumokokken und Grippeimpfungen zu erhöhen. Eine bundesweite Aufklärungskampagne, die speziell an Sepsis-Risikogruppen gerichtet ist, würde dazu beitragen, vermeidbare Todesfälle in erheblichen Umfang zu reduzieren.

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13. September ist Welt-Sepsis-Tag

Sepsis so ernst nehmen wie einen Herzinfarkt

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Sepsis als Notfall genauso ernst nehmen wie einen Herzinfarkt

Vertreter der britischen Nationalen Gesundheitsbehörde NICE legten gegenüber der BBC dar, dass Sepsis als Notfall genauso ernst genommen werden sollte wie ein Herzinfarkt. Viele Sepsistote wären vermeidbar, wenn sich medizinisches Personal rechtzeitig die Frage stellte: „Könnte dieser Patient eine Sepsis haben?“

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