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Sepsis-Quiz

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Kennen Sie die Symptome einer Sepsis? Wie viele Menschen erkranken jährlich daran? Und wie kann man Sepsis vorbeugen? Testen Sie Ihr Wissen über Sepsis in unserem Quiz! Machen Sie mit – die Beantwortung dauert nur eine Minute.

Heute ist Welt-Meningitis-Tag

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Meningitis ist eine Entzündung des Gewebes, das Hirn und Rückenmark umgibt, und wird durch Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten ausgelöst. Meningitis kann zu einer Sepsis führen.

Informieren Sie sich über die Symptome einer Meningitis und schützen Sie sich mit einer Impfung!

Meningitis-Symptome in allen Altersgruppen, bei Babys und Kleinkindern sowie bei Kindern und Erwachsenen.

Die Confederation of Meningitis Organisations (CoMoMeningitis) stellt Infomaterial zur Verfügung und lässt in einem Kurzfilm Meningitis-Betroffene und Angehörige zu Wort kommen.

Informationen in deutscher Sprache sowie Hilfe für Betroffene bietet der Verein Gemeinsam Gegen Meningokokken.

5. Mai: Welt-Handhygiene-Tag

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Am 5. Mai findet wieder der von der WHO initiierte alljährliche „Welt-Handhygiene-Tag“ statt: ein Aufruf zum Handeln für relevante Akteure im Gesundheitswesen, wie Krankenhaus-Management, Hygieniker und Krankenhauspersonal. Zusätzlich wird die Öffentlichkeit für das wichtige Thema Handhygiene sensibilisiert.

In diesem Jahr lautet der Slogan „Clean care for all – it’s in your hands“. Die WHO fordert zudem alle Gesundheitseinrichtungen auf, sich an einer weltweiten Umfrage zum aktuellen Stand des Fortschritts der Infektionspräventionsprogramme und der Handhygieneaktivitäten bis zum 16. Juli zu beteiligen.

Die Händehygiene spielt eine große Rolle bei den vermeidbaren Infektionen im Krankenhaus, welche schnell zu einer Sepsis führen können. In Deutschland gehen wir davon aus, dass circa 20.000 Sepsistote jedes Jahr vermeidbar wären. Durch eine bessere Händehygiene und Infektionsprävention im Gesundheitswesen ließe sich diese hohe Zahl zukünftig reduzieren.

Die Plakate der WHO-Kampagne, welche sich an unterschiedliche Akteure im Gesundheitswesen richten, können Sie nachfolgend herunterladen. Wir freuen uns, wenn Sie sie verteilen und auf die Kampagne aufmerksam machen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der WHO (englisch).

RKI informiert über Sepsis

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Das Robert-Koch-Institut hat eine übersichtliche und gut verständliche Infografik über Sepsis herausgegeben: Wie kann man Sepsis vermeiden, erkennen und behandeln? Außerdem werden Organisationen zusammengestellt, die sich für eine bessere Aufklärung und Behandlung von Sepsis einsetzen.

Zum vollständigen Poster gelangen Sie mit Klick auf untenstehendes Bild (mit freundlicher Genehmigung des RKI):

Mitgliederversammlung der Deutschen Sepsis-Hilfe in Löhnberg

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Am 22. und 23. März 2019 fand die Mitgliederversammlung der Deutschen Sepsis-Hilfe e.V. (DSH) in Löhnberg statt. Sepsis-Betroffene sowie Sepsis-Forscher und Behandler trafen sich bei herrlichem Frühlingswetter in der hessischen Stadt an der Lahn, um neueste Informationen zum Thema Sepsis auszutauschen, Netzwerke zu knüpfen und sich gegenseitig zu unterstützen. Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden der DSH, Herrn Hubert Grönert, stellte Prof. Frank Brunkhorst, 1. Stellvertretender Vorstand der DSH, die im Mai/Juni 2019 erscheinende S3-Leitlinie Sepsis vor. Dr. Stefan Hagel, leitender Oberarzt und Infektiologe am Universitätsklinikum Jena, klärte zum Thema Krankenhausinfektionen auf. Prof. Konrad Reinhart, Vorsitzender der Sepsis-Stiftung, präsentierte die aktuellen Entwicklungen zum Thema Sepsis auf nationaler und internationaler Ebene, und Frau Dr. Thöne-Otto, Neuropsychologin in der Tagesklinik für kognitive Neurologie der Universitätsklinik Leipzig, machte in einem spannenden Vortrag deutlich, welche Möglichkeiten es für Betroffene gibt, mit den Folgen einer Sepsis umzugehen. Ebenfalls anwesend war der Schirmherr der DSH, Dr. Rolf Koschorrek, der sich mit einem kurzen Beitrag den Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorstellte.

Neben der am Sonntag stattfindenden offiziellen Mitgliederversammlung wurden die an die Vorträge anschließenden Diskussionsrunden, aber auch die Kaffeepausen und das gemeinsame Abendessen von allen Beteiligten ausgiebig für den inhaltlichen und persönlichen Austausch genutzt.

Mann bei einem Vortrag
Dr. Stefan Hagel
Frau bei einem Vortrag
Dr. Angelika Thöne-Otto
Seminarraum mit sitzenden Teilnehmern
Alle Vorträge stießen bei den Teilnehmern auf großes Interesse

2. Jahrestreffen der European Sepsis Alliance in Brüssel

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Am 18. März 2019 fand das 2. Jahrestreffen der European Sepsis Alliance in Brüssel statt. Sepsis-Betroffene, Politiker, Wissenschaftler, Vertreter der Europäischen Kommission sowie verschiedener medizinischer Fachgesellschaften berieten darüber, wie die Europäische Sepsis Alliance im Kampf gegen Sepsis in Europa unterstützt werden kann. Neben Vorträgen von Prof. Konrad Reinhart aus Deutschland sowie von Dr. Vida Hamilton aus Irland und Prof. Necmettin Unal aus der Türkei berichteten die Betroffenen John McCarthy vom UK Sepsis Trust, sowie Shahrzad Kiavash, erfolgreiche Triathletin bei den Paralympics und Gründerin des Sepsisfonden in Schweden, in beeindruckenden Präsentationen über ihre persönlichen Erfahrungen mit Sepsis. Im Rahmen einer anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Why We Need a Call for Action in Europe – the Patient Perspective “, erklärten diese und weitere Betroffene, welche Aspekte aus ihrer Sicht im Kampf gegen Sepsis besonders wichtig sind.

In einer zweiten Podiumsdiskussion unter dem Vorsitz von José Inácio Faria, Mitglied des Europäischen Parlaments, wurde die Notwendigkeit einer umfassenden Strategie zur Infektionskontrolle sowie zur Bekämpfung von Sepsis und Antibiotikaresistenzen diskutiert. Neben Cornelius Schmaltz von der EU-Kommission (DG Research & Innovation, E3 – Fighting Infectious Diseases and Advancing Public Health), Dr. Jean Carlet, Präsident der World Alliance Against Antibiotic Resistance, und Dr. Robert Leach, Vizepräsident der European Society of Emergency Medicine, auf dem Podium war auch Ortwin Schulte im Publikum anwesend, der als Leiter des Referats Gesundheit der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union für EU-Gesundheitspolitik verantwortlich ist.

Abgerundet wurde das 2. Jahrestreffen der European Sepsis Alliance durch zwei Arbeitsgruppen, die sich mit zukünftigen Forschungsvorhaben zur Epidemiologie und zur Qualität der Sepsis-Versorgung in Europa sowie mit Strategien zur politischen Lobbyarbeit beschäftigten. Zusammenfassend fordern die European Sepsis Alliance und die Global Sepsis Alliance eine umfassende paneuropäische Strategie für das Management von Infektionen, die unter anderem Laien und medizinisches Personal für ein frühzeitiges Erkennen von Symptomen einer Sepsis sensibilisiert und die Verbesserung von Diagnose und Behandlung fördert. Für weitere Details können Sie den Bericht des Meetings unter folgendem Link einsehen: https://www.worldsepsisday.org/news/2019/3/19/results-and-presentations-from-the-2nd-annual-meeting-of-the-european-sepsis-alliance.

Podiumsdiskussion mit Betroffenen (v.l.n.r. Idelette Nutma, John McCarthy, Dennis Kredler, Shahrzad Kiavash, Arne Trumann, Frau Kredler und Moderatorin Dr. Christiane Hartog)
Podiumsdiskussion mit politischen Entscheidern (v.l.n.r. José Inácio Faria, Dr. Jean Carlet, Dr. Robert Leach und Cornelius Schmaltz)