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Sepsis-Stiftung lädt zu Pressekonferenz und Podiumsdiskussion anlässlich des Welt-Sepsis-Tages 2020 ein

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Die Sepsis-Stiftung lädt am 10.09.2020 in Berlin zu einer Pressekonferenz mit anschließender Podiumsdiskussion anlässlich des bevorstehenden Welt-Sepsis-Tages, der jedes Jahr am 13. September stattfindet, ein. Das Grußwort unseres Schirrmherren Prof. Kurt Biedenkopf steht hier zum Download zur Verfügung. Das Programm finden Sie hier.

Der Livestream startet am 10.09.20 ab 11:00 unter folgendem Link: www.sepsis-stiftung.eu/weltsepsistag2020/.

Die Teilnahme am Livestream ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Die Podiumsdiskussion „Die Bedrohung durch Sepsis und Pandemien im 21. Jahrhundert“ findet von 15:00 bis 18:00 in zwei Diskussionrunden statt, die ebenfalls im Livestream übertragen werden.

Die Pressekonferenz zum Thema „Wie lässt sich die Zahl der vermeidbaren Todesfälle durch Sepsis reduzieren?“ findet von 11:00-12:30 mit Livestream statt. Teilnehmer der Pressekonferenz sind:

  • Dr. Frank Brunsmann, Patientenvertretung im G-BA/ Unterausschuss Qualitätssicherung
  • Prof. Dr. Marcus Friedrich, Chief Medical Officer, New York State Departement of Health
  • Prof. Dr. Christiane Hartog, Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin Charite Universitätsmedizin Berlin
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin, Professor für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München; Staatsminister a.D.
  • Dr. Klaus-Ulrich Oehler, Facharzt für Neurologie und Sepsis Betroffener
  • Prof. Dr. Konrad Reinhart, Charite Universitätsmedizin Berlin, Vorstandsvorsitzender Sepsis-Stiftung
  • Prof. Dr. Luregn Schlapbach, Leiter Intensivmedizin und Neonatologie am Kinderspital der Universität Zürich und Professor Queensland University Australien

Moderiert wird die Pressekonferenz von Herrn Prof. Dr. Jürgen Graf, Vorstandsvorsitzender Universitätsklinikum Frankfurt und Vorsitzender des Kuratoriums der Sepsis-Stiftung.

Hier finden Sie die Pressemitteilung zur Veranstaltung.

Journalisten können sich zudem via Zoom unter folgendem Registrierungslink zur Pressekonferenz von 11:00-12:30 dazuschalten: https://us02web.zoom.us/j/84049094829?pwd=dVBpdFNROHR3dnk5WUZOWmhPbkgxQT09

Organisatorische Hinweise der Langenbeck-Virchow-Veranstaltungs GmbH für Teilnehmer vor Ort: Mund-Nasen-Bedeckungen sind in allen Bereichen des Hauses zu tragen, in denen die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Bei der Nutzung des Fahrstuhls ist generell eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Hinweise zur Anreise finden Sie unter www.langenbeck-virchow-haus.de/de/ueber-uns/anreise.html.

Qualitätssicherung bei Sepsis in Arbeit

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Der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner Sitzung vom 16.07.2020 beschlossen, das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) zu beauftragen, ein Qualitätssicherungsverfahren zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Sepsis zu entwickeln. Konkret heißt dies, dass in den nächsten 3-4 Jahren Indikatoren zur Messung der Qualität bei der Erkennung, Behandlung und Nachsorge von Sepsis in Krankenhäusern entwickelt werden. Damit soll die Qualität der Versorgung von Sepsispatienten in Deutschland transparenter und vergleichbarer werden. Dies ist ein wichtiger Meilenstein und Erfolg, den wir als Sepsis-Stiftung sehr begrüßen.

Gleichzeitig ist es wichtig zu wissen, dass die Vorarbeit zu der Beauftragung des IQTIG schon seit mehreren Jahren läuft. Nach Abschluss der Entwicklung eines Qualitätssicherungsverfahren braucht es erneut weitere Jahre bis die Krankenhäuser diese Indikatoren verbindlich umgesetzt haben. Zudem sollen die Qualitätsindikatoren nur für Erwachsene ab 18 Jahren gelten.

In der Regel dauert der Gesamtprozess von Themenfindung über Konzeptstudie und Ausarbeitung des Qualitätssicherungsverfahrens bis zur Umsetzung in den Krankenhäusern bis zu 8 Jahren.

„Sepsis geht alle an“ – Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. veröffentlicht Informationsbroschüre für Patienten

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Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) hat in Zusammenarbeit mit der Sepsis-Stiftung und anderen Partnern einen umfangreichen Patientenratgeber „Sepsis geht alle an! Was Sie darüber wissen sollten“ veröffentlicht. In diesem wird über Vorbeugung, Entstehung, Behandlung und Langzeitfolgen von Sepsis informiert. Die Patienteninformation soll vor allem das Bewusstsein für Sepsis in der Bevölkerung stärken, denn ein Großteil der Sepsis-Fälle entsteht – ganz entgegen der landläufigen Meinung – nicht im Krankenhaus, sondern im Alltag.

Zusätzlich zu dieser Broschüre wurden auch Handlungsempfehlungen für Ärzt*innen, Pflegekräfte und Angehörige anderer Gesundheitsberufe entwickelt. Diese klären darüber auf, wann ein Verdacht auf Sepsis besteht und wann mit einer Notfallbehandlung zu beginnen ist. Schritt für Schritt beschreibt sie, wie medizinisches Personal bei der Diagnostik und Therapie vorgehen sollte, aber auch, wie mit den Folgen einer Sepsiserkrankung umzugehen ist und welche Präventionsmöglichkeiten es gibt. Sie enthält zudem Kitteltaschenkarten zur Diagnose und Behandlung von Sepsis.

Hier können Sie die Pressemitteilung des APS dazu lesen.

Quelle: APS e.V.

FAZ-Artikel über Mängel im deutschen Gesundheitssystem

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Prof. Reinhart (Vorsitzender der Sepsis-Stiftung), Prof. Graf (Mitglied im Kuratorium der Stiftung) und Annette von Butler (Sepsis-Überlebende) nehmen das deutsche Gesundheitssystem genau unter die Lupe: Wie steht es um die Qualität? Warum sterben in Deutschland mehr Menschen an Sepsis als in anderen Ländern?

Lesen Sie hier den am 27.05.2020 in der FAZ erschienenen Artikel „Tödliche Lücken“.

Anmerkung: Im ersten Absatz des Artikels ist leider ein Fehler aufgetreten. Korrekt muss es heißen „Schweden mit 39 Toten pro 100.000 Einwohner“.

Quelle: FAZ

Neuer Flyer zu Sepsisfolgen

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Unser neuer Flyer „Sepsisfolgen erkennen, verstehen und behandeln“ ist da! Wir haben ihn in Zusammenarbeit mit der Charité Berlin, dem Universitätsklinikum Leipzig und Mitgliedern der Deutschen Sepsis-Hilfe entwickelt.

Häufig wurden wir – vor allem von Angehörigen und Betroffenen – nach Informationsmaterialien zu Sepsisfolgen gefragt. Dieser Flyer soll nun über die verschiedenen Formen von Folgen nach einer überlebten Sepsis aufklären. Gleichzeitig werden jedoch auch Wege gezeigt, mit diesen Folgen umzugehen und in einen neuen Alltag zu finden.

Die Flyer werden auf Anfrage gern auch verschickt. Über Anfragen und Rückmeldungen an office@sepsis-stiftung.de freuen wir uns!

Flyer „Sepsisfolgen erkennen, verstehen und behandeln“

Infektionen bei Müttern häufiger als bisher gedacht

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Eine neu erschienene Studie zeigt, dass weltweit Infektionen während und kurz nach der Schwangerschaft viel häufiger sind als bisher angenommen – und damit auch Komplikationen wie Sepsis. Häufigste Auslöser sind dabei Infektionen der Gebärmutterschleimhaut, der Haut oder Schleimhaut sowie der Atemwege. Bei einem Drittel der betroffenen Frauen wurden zum Zeitpunkt des Verdachts bzw.  der Diagnose weder Vitalparameter erfasst noch antimikrobielle Medikamente gegeben. Ein frühzeitiges Erkennen und Behandeln von Infektionen ist jedoch der Schlüssel zur Vermeidung schwerer Komplikationen wie Sepsis – und damit zur Reduktion der Krankheitslast und Müttersterblichkeit weltweit.

Link zur Pressemitteilung

Link zur Studie