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Paul Allens Todesursache entpuppt sich als septischer Schock, eine bekannte Komplikation bei Non-Hodgkin-Lymphoms und anderen Krebserkrankungen

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Am 15. Oktober 2018 verstarb Paul Allen, Mitbegründer von Microsoft, im Alter von 65 Jahren im Swedish Medical Center in Seattle, Washington. Während über die Todesursache ursprünglich als „Komplikationen“ des Non-Hodgkin-Lymphoms berichtet wurde, zeigen neu verfügbare Dokumente, dass seine unmittelbare Todesursache ein septischer Schock war, der aus der zugrunde liegenden lymphomassoziierten Immunsuppression resultierte.

Das ist ein zutiefst trauriges, aber keineswegs überraschendes Ergebnis. Es gibt eine starke und nicht zu leugnende Beziehung zwischen Krebs, seinen schädlichen Auswirkungen auf das Immunsystem und der nachfolgenden Entwicklung von Infektionen, die zu Sepsis und septischem Schock führen können. Krebs aller Art erhöht das Risiko einer Sepsis um das 10-fache. Außerdem haben Krebspatienten eine 55% höhere Wahrscheinlichkeit, an Sepsis zu sterben als Nicht-Krebspatienten.

Das Immunsystem eines Krebspatienten kann durch den Krebs selbst oder durch Medikamente zur Behandlung des Krebses deutlich unterdrückt werden. Dies führt zu einer verminderten Fähigkeit, tödliche Infektionserreger zu bekämpfen sowie auch gegenüber gewöhnlichen Mikroorganismen, die in unserer Umwelt gefunden werden und die im Allgemeinen keine Gefahr für gesunde Individuen darstellen. Dies sind die Gründe dafür dass Infektionen, die zu einer Sepsis führen, für Krebspatienten zur unmittelbaren Todesursache werden.

Sepsis bleibt eine der am meisten unterschätzten Gesundheitsbedrohungen, über die viel zu wenig berichtet wird. Weltweit betrifft Sepsis jährlich 27 bis 32 Millionen Menschen, von denen 7 bis 9 Millionen sterben. Vorbeugung durch Impfung, Früherkennung und Behandlung können jedoch viele Leben retten.

Über Sepsis

Eine Sepsis entsteht, wenn die Abwehrreaktion des Körpers auf eine Infektion das eigene Gewebe und Organe angreift. Sepsis ist ein Notfall; sie kann zu Schock, multiplem Organversagen und Tod führen, besonders wenn sie nicht frühzeitig erkannt und sofort behandelt wird. Sepsis tritt am häufigsten bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem auf, so zum Beispiel bei sehr jungen sowie sehr alten Menschen und Patienten mit chronischen Krankheiten wie AIDS, Krebs, Diabetes oder Parkinson. Aber man kann Sepsis auch aufgrund eines einfachen Kratzers, einer Wunde oder Brandverletzung entwickeln. Der septische Schock ist die schwerwiegendste Verlaufsform einer Sepsis. Die Organe beginnen zu versagen, wird dies nicht rechtzeitig erkannt, können Multiorganversagen und Tod eintreten. Viele Patienten, welche überleben, leiden an langfristigen Folgen wie Gedächtnisstörungen, chronischen Schmerzen, post-traumatischen Belastungsstörungen.

Über Paul Allen

Paul Allen war ein amerikanischer Geschäftsmann, Philanthrop und Investor. Er ist am besten für die Gründung von Microsoft zusammen mit Bill Gates im Jahr 1975 bekannt. Er gründete das Allen Institute for Brain Science, das Institute for Artificial Intelligence und Stratolaunch Systems. Im Laufe seines Lebens spendete Allen mehr als 2 Milliarden Dollar für Bildung und Kunst, Tier- und Umweltschutz, das Gemeinwesen und die Gesundheitsversorgung.

EINLADUNG: Sepsis – A Call to EU Action

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Am Dienstag, dem 20. März 2018, wird unsere Partner-Organisation – die Global Sepsis Alliance – gemeinsam mit dem EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis, die Veranstaltung „Sepsis – The Most Preventable Cause of Death and Disability in Europe – A Call to EU Action“ in Brüssel ausrichten.
Die Veranstaltung findet von 14:30 bis 20:00 Uhr im Palace of the Académies (Rue Ducale 1, 1000 Brüssel) statt, der sowohl von der Europäischen Kommission als auch vom Square Meeting Center, wo das 38. International Symposium of Intensive Care and Emergency Medicine/ISICEM stattfindet, zu Fuß erreichbar ist.

Diese Veranstaltung wird die menschliche und wirtschaftliche Belastungen durch Sepsis in Europa hervorheben, darauf hinweisen, dass die meisten Sepsis-Todesfälle und Beeinträchtigungen vermeidbar sind, die Umsetzung der Forderungen der WHO-Resolution zur Sepsis in der Europäischen Union fördern und die Entwicklung einer Europa-umfassenden Sepsis-Strategie erörtern. Darüber hinaus wird dieses Symposium als Auftaktveranstaltung für die European Sepsis Alliance dienen. Aufgrund begrenzter Sitzplatzkapazität, melden Sie sich bitte unter folgendem Link bei der Veranstaltung an. Wir freuen uns darauf, Sie am 20.März 2018 in Brüssel begrüßen zu können!

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Anmeldung zum Event

Grippe als Ursache für Sepsis – unterschätzt und häufig verkannt

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Jena 05.03.2018.
Dass sich die saisonale Grippe zu einer tödlichen Sepsis/Blutvergiftung entwickeln kann, ist ebenso wenig bekannt, wie die Effektivität von Mehrfachimpfstoffen gegen Grippeviren und die Erreger der Lungenentzündung.

Sepsis ist die schwerste Komplikation und gemeinsame tödliche Endstrecke von Grippe und den meisten akuten Infektionserkrankungen. Dies erklärt die über 320.000 Behandlungs- und 75.000 Todesfälle der Sepsis, die 2015 von den deutschen Krankenhäusern gemeldet wurden. Sepsis gehört damit zu den größten medizinischen und gesundheitspolitischen Herausforderungen.

In der Grippesaison 2017/18 ist bisher die Zahl der in Deutschland registrierten Fälle auf fast 120.000 gestiegen. Die Dunkelziffer ist hoch und mit einem weiteren Anstieg ist zu rechnen. Die Zahl der Todesfälle schwankt von Grippesaison zu Grippesaison. In der Saison 2012/13 war die Zahl der mit Grippe assoziierten Todesfälle mit 22.000 – 28.000 in Deutschland besonders hoch. Das Grippevirus alleine ist dabei in der Lage eine tödliche Sepsis auszulösen.
Bei 80% – 90% der geschätzten 22 – 50 Millionen Grippetoten, die durch die „Spanischen Grippe“ (1918-20) ums Leben kamen, wurde eine bakterielle Superinfektion durch Erreger der Lungenentzündung nachgewiesen. Heute ist wissenschaftlich gesichert, dass das Grippevirus die Abwehrkräfte des Lungen-gewebes gegen Bakterien erheblich schwächt. Damit wird eine Superinfektion, welche sich zu einer Sepsis entwickelt, begünstigt.

Vorbeugung gegen Grippe und Sepsis wird unzureichend genutzt.
Impfungen bei Risikogruppen gegen Grippe und Pneumokokken, den häufigsten Erregern einer Lungenentzündung, können die Anzahl von Krankenhaus-einweisungen, schweren Lungenentzündungen und die Überlebenschancen verbessern. Die Impfrate für Risikogruppen, zu denen Menschen über 60 Jahren und chronisch Kranke sowie immungeschwächte Menschen gehören, liegt deutschlandweit unter der von der WHO empfohlenen Rate von mindestens 70%.

Das Fortschreiten einer Grippe zur Sepsis wird oft verkannt.
Kommen zu den typischen Grippesymptomen hohes Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit, Abgeschlagenheit, Erbrechen, Durchfall und eines/mehrere der folgenden Frühzeichen einer Sepsis hinzu, besteht ein potentiell lebensbedrohlicher Zustand, der eine sofortige notfallmäßige Abklärung und Behandlung erfordert.

•Akute Verwirrtheit und Orientierungslosigkeit
•Nie gekanntes, schwerstes Krankheitsgefühl
•Kurzatmigkeit
•kalte oder heiße Extremitäten
•Schneller Puls
•Rückläufige Urinausscheidung

Prof. Dr. Konrad Reinhart, Senior-Professor am Center for Sepsis Control & Care am Universitätsklinikum Jena fordert: „Zur Grippe- und Sepsisvermeidung und Früherkennung müssen seitens der Bundesregierung und aller anderen Verantwortungsträger im Gesundheitswesen die gleichen, flächendeckenden Anstrengungen unternommen werden, die sich bei der Vorbeugung und Früherkennung von AIDS und anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen als sehr effektive erwiesen haben.“


Die Petition von Kampala

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Am 20. Oktober 2017 trafen sich Vertreter der African Sepsis Alliance, unserer Partnerorganisation – der Global Sepsis Alliance, der African Federation of Critical Care Nurses und der World Federation of Critical Care Nurses in Kampala, Uganda, um Forderungen und Schritte zu formulieren, der weltweiten Todesursache Nummer eins bei Infektionskrankheiten – der Sepsis- in Afrika entgegenzuwirken. Dies führte zur Schaffung der Kampala-Erklärung.

Wir möchten Sie sehr dazu ermutigen, die Petition von Kampala zu unterzeichnen und somit jedes Jahr Millionen von Leben zu retten.

Bitte teilen Sie diese Online-Petition innerhalb Ihrer Organisation, unter Ihren Kollegen, Freunden,
Ihrer Familie und anderen Interessierten.

Allianz gegen Sepsis

Allianz gegen Sepsis

Die Petition können Sie hier herunterladen.

Hier klicken, um die Petition direkt zu unterschreiben.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Tausende vermeidbare Todesfälle durch Sepsis – Bündnis aus Betroffenen, Fachgesellschaften und Experten fordert von der nächsten Bundesregierung einen Nationalen Sepsisplan

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Seit Jahren liegt die Krankenhaussterblichkeit der schweren Sepsis und des septischen Schocks in Deutschland mit 41,2% 10 bis 20 Prozent höher als z.B. in Australien (18,5%), den USA (23,2%) und England (32.1%). Zwischen 15.000 und 20.000 Todesfälle pro Jahr wären durch Steigerung der Impfraten, Reduzierung vermeidbarer Krankenhausinfektionen und vor allem durch bessere Früherkennung und Behandlung der Sepsis als Notfall vermeidbar.

Sepsis ist meist die Folge einer unbeherrschten Infektion der Atemwege, des Harntrakts, des Bauchraums, des Gehirns oder des Haut- und Muskelgewebes. Sie kann jedoch auch durch Grippeviren, das Ebolavirus oder Malaria ausgelöst werden. Zu spät oder unbehandelt kommt es in der Folge zu irreparablen Organschäden und schließlich zum Tod.

„Bei 320.198/136.542 Menschen in Deutschland wurde 2015 eine Sepsis bzw. schwere Sepsis diagnostiziert. 23,1 bzw. 41,2% starben noch im Krankenhaus, viele der Überlebenden erlitten dauerhafte Schäden. Die von Bundesgesundheitsminister H. Gröhe initiierte WHO Resolution Verbesserung der Prävention, Diagnose und des Managements der Sepsis“, hebt hervor, dass die Mehrzahl der weltweit jährlich über 6 Millionen Sepsistoten vermeidbar ist. Dies macht Sepsis weltweit zur Nummer eins bei den vermeidbaren Todesfällen. Diese Resolution fordert deshalb die Implementierung nationaler Strategien. „Die im internationalen Vergleich hohe Sepsissterblichkeit in Deutschland ist inakzeptabel“ sagt Prof. Konrad Reinhart, Vorsitzender der Sepsis-Stiftung. „Diese erschreckenden Zahlen bedeuten vielfach unnötiges menschliches Leid und mit 7.7 Milliarden Euro direkten Behandlungskosten auch eine extreme finanzielle Belastung für das deutsche Gesundheitssystem“. Es fehlt nicht an materiellen Ressourcen. Kein Land der Welt, außer den USA, gibt mehr für das Gesundheitswesen aus als Deutschland. “Es fehlt an interdisziplinärer und transsektoraler Zusammenarbeit und an einem fach- und sektorenübergreifenden Qualitätsbewusstsein“ sagt Frau FrancoisKettner, die Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit. „Es ist deshalb sehr erfreulich, dass die zentralen medizinischen Fachgesellschaften sich bereit erklärt haben, die Forderung für einen Nationalen Sepsisplan zu unterstützen, und an seiner Entwicklung und Umsetzung mitzuwirken.“

In England, Irland und im Staat New York wurden wichtige Elemente eines Nationalen Sepsisplans implementiert. In England wird jede Familie bei Geburt eines Kindes, mittels einer Broschüre über die Verdachtssymptome einer Sepsis aufgeklärt und über eine Notfallnummer Hilfe angeboten. Am 6.11. 2017 hat Gouverneur Cuomo im Staat New York ein Gesetz vorgestellt, welches die Unterrichtung der Schüler über Sepsis regelt. In Deutschland ist derzeit Sepsis weder in der Gesundheitsberichtserstattung des Bundes noch bei der Arbeit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung berücksichtigt. Nur wenige Krankenhäuser haben bisher krankenhausweite Qualitätsinitiativen zu Diagnose und Behandlungsstandards etabliert, wie sie für weit weniger häufig vorkommende Krankheitsbilder wie Herzinfarkt oder Schlaganfall seit Jahrzehnten Standard sind. Die Initiatoren für einen Nationalen Sepsisplan fordern deshalb, die an den Koalitionsverhandlungen beteiligten Parteien auf, die Forderung nach einem Nationalen Sepsisplan im Koalitionsvertrag zu verankern.

Ansprechpartner: Prof. Konrad Reinhart, Vorsitzender Sepsis-Stiftung Tel. 0171 75 35 823; Mail: Konrad.Reinhart@med.uni-jena.de

Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag!

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Der 13. September ist Welt-Sepsis-Tag – Sepsis ist weltweit eine der führenden Ursachen für vermeidbare Todesfälle bei Erwachsenen und Kindern unter 5 Jahren.

„Jedes Jahr tötet Sepsis ca. 6 Millionen Menschen darunter 1 Million Babys. Tragischerweise hätten die meisten dieser Todesfälle vermieden werden können“, erklärt der neue Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Aktuelle Zahlen aus Schweden und den USA legen nahe, dass die tatsächliche Zahl der Sepsisfälle etwa doppelt so hoch liegt als bisher angenommen wurde. In den USA ist jährlich von 1,67 Millionen Fällen und 260.000 Toten auszugehen. Die Krankenhausbehandlungskosten betragen 27 Milliarden US Dollar. Die Nachrichtenagentur Bloomberg spricht auf Grund der neuen Zahlen von einer „27-billion-sepsis-crisis“. Eine gemeinsame Auswertung des Centers für Sepsis Control & Care am Universitätsklinikum Jena und des Statistischen Bundesamts ergab, dass von den Krankenhäusern 2014 300.000 Sepsisfälle gemeldet wurden, von denen 69.000 verstarben. „Eine Überprüfung der Kodierqualität, die die Grundlage dieser Berechnungen bildet, ergab jedoch, dass ca. 50% der Sepsisfälle von den Krankenhäusern gar nicht registriert werden“, sagt Prof. Reinhart, der für dieses Forschungsprojekt verantwortlich ist.

Die WHO ist im Mai dieses Jahres einem Antrag von Bundesgesundheitsminister H. Gröhe gefolgt und hat dem Problem mit einer Resolution zur „Verbesserung der Prävention, Erkennung und Therapie der Sepsis“ eine hohe Priorität eingeräumt. Die 194 UN Mitgliedstaaten werden dringend aufgefordert, auf nationaler Ebene die Forderungen der Resolution zeitnah umzusetzen (http://bit.ly/SepsisResolution).

Durch folgende Maßnahmen könnten in Deutschland jährlich 15 bis 20.000 Sepsis Todesfälle vermieden werden, http://www.world-sepsis-day.org/NationalerAktionsplan:

  • Stärkere Beachtung der Impfempfehlungen für Risikogruppen, z.B. Kleinkinder, über Sechzigjährige, Menschen mit chronischen Erkrankungen
    oder behandlungsbedingter Immunschwäche
  • Verringerung vermeidbarer behandlungs-assoziierter Infektionen
  • Verbesserte Früherkennung der Sepsis und Behandlung der Sepsis als Notfall

„Weil vermeidbare Infektionen und verkannte Sepsis eine erhebliche Gefährdung der Patientensicherheit bedeuten, hat das Aktionsbündnis Patientensicherheit die Schirmherrschaft der Initiative für einen Nationalen Sepsisplan übernommen“, sagt die Vorsitzende des APS Frau Francois-Kettner. Die von der Sepsis-Stiftung angestoßene Initiative für einen Nationalen Sepsisplan wird von einem breiten Bündnis aus Fachgesellschaften, Experten und der Sepsis Hilfe e.V. unterstützt.

Unkenntnis von Laien, Ärzten und Pflegepersonal über die Vorbeugungsmöglichkeiten und Warnsymptome einer Sepsis tragen zu den hohen Sepsiszahlen und der hohen Sterblichkeit bei. Nach einer aktuellen repräsentativen Umfrage haben zwar inzwischen deutlich mehr als 50% der Bundesbürger den Begriff Sepsis gehört, die meisten wissen aber nicht, dass sich durch Impfung gegen Grippeerreger und Pneumokokken die Sepsishäufigkeit und Sepsissterblichkeit reduzieren lassen. Die Mehrheit glaubt fälschlicherweise, dass die Sepsis primär durch einen roten Streifen, der von der Hand zum Herzen zieht, erkannt werden kann. Die Warnsymptome einer Sepsis sind: Fieber oder Schüttelfrost, plötzliche Verwirrtheit, nie gekanntes schweres Krankheitsgefühl, schnelle, schwere Atmung oder hoher Puls.

Sepsis ist nach wie vor einer der Hauptgründe der Müttersterblichkeit. Jährlich fallen ihr ca. 35.000 Frauen zum Opfer.

Um einen Beitrag zur Reduzierung der vermeidbaren Sepsistodesfälle bei Gebärenden und Neugeborenen zu leisten, veranstalten die Weltgesundheitsorganisation und die Global Sepsis Alliance gemeinsam am Dienstag, den 12. September, den ersten Weltkongress zum Thema “Maternal and Neonatal sepsis”. Dieser kostenlose, aus Jena heraus organisierte Online-Kongress, bringt internationale Experten, Vertreter internationaler Gesundheitsorganisationen, Politiker und Patientenvertreter zusammen (www.wscspotlight.org). Bereits jetzt liegen über 4000 Anmeldungen aus über 150 Ländern vor.

Kontakt:
Helen Reinke
Sepsis-Stiftung
info@sepsis-stiftung.de
03641/9 323 194