05.09.2019: Aufruf anlässlich des „Welt-Sepsis-Tages“ und des „Welttages der Patientensicherheit“  

Deutschland liegt bei der Zahl der vermeidbaren Todesfälle zusammen mit Slowenien und Malta im europäischen Vergleich im Mittelfeld. Die Sterblichkeit bei Sepsis und bei Herzinfarkt ist in Deutschland doppelt so hoch wie in Australien bzw. in Norwegen. Sepsis gilt als die Nummer eins bei den vermeidbaren Todesursachen. Diese Zahlen stehen in Widerspruch zu der Behauptung von Gesundheitspolitikern und Ärztefunktionären, wir hätten in Deutschland eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Die Sepsis-Stiftung fordert deshalb die politischen Entscheidungsträger und Akteure im Gesundheitswesen auf, endlich die Umsetzung der Forderungen von Betroffenenorganisationen, medizinischen Fachgesellschaften und der WHO in Deutschland ernsthaft voranzutreiben.  Mehr

12.08.2019: Deutschland versagt beim Kampf gegen Sepsis

In Deutschland liegt die Sepsis-Sterblichkeit bei den Erwachsenen mit 41,7% viel höher als im Vergleich zu Australien mit 18,4%, den USA mit 24% und England mit 32,1%. Die im US-Bundesstaat New York implementierten „Rory’s Regulations“ zeigen, wie von staatlicher Seite verpflichtende Maßnahmen bei der Sepsis-Behandlung die Sterblichkeit erheblich senken können. Mehr

24.04.2019: Aufruf aus Anlass des Welthandhygienetages

Mit dem Slogan „Einwandfreie Hygiene im Gesundheitswesen – Es liegt in Ihren Händen!“ ruft die WHO mit ihrer Kampagne auch dieses Jahr wieder zum Welthandhygienetag am 05. Mai auf. Da durch die konsequente Umsetzung von Hygienemaßnahmen in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen jährlich ca. 1400 bis 4500 Sepsis-Tote vermieden werden können, unterstützt die Deutsche Sepsis-Stiftung diesen Aufruf. Mehr