Pressemitteilungen

08.05.2020: Studie zu Infektionen bei Müttern veröffentlicht.

In der Zeitschrift „The Lancet“ wurde Anfang Mai 2020 erstmals eine Studie mit den bislang umfassendsten Daten zu Häufigkeit, Folgen sowie Management von Infektionen bei Müttern veröffentlicht. Die WHO Global Maternal Sepsis Study Research Group zeigt, dass weltweit Infektionen und damit einhergehende Komplikationen wie Sepsis viel häufiger zu Todesfällen bei Müttern führen als bisher gedacht. Mehr

12.03.2020: Gewusst wann: Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus können – wie andere Infektionen auch – zu einer Sepsis führen.

Das Coronavirus SARS-CoV-2 breitet sich weiterhin weltweit aus. Mittlerweile gibt es Fälle in 118 Ländern. Die WHO bezeichnet die Situation seit dem 11. März als Pandemie. Teil der Eindämmungsstragie ist die häusliche Quarantäne, wie man derzeit in verschiedenen Bundesländern erleben kann. Für diesen Fall sollten alle Bürgerinnen und Bürger sowie das medizinische Personal wissen, wann eine Infektion lebensbedrohlich wird und als Notfall behandelt werden muss. Mehr

21.01.2020: Neue Global Burden of Sepsis Studie zeigt: Die Zahl der Todesfälle und die Häufigkeit von Sepsis ist doppelt so hoch wie bisher angenommen.

Eine neue Studie mit den bislang umfassendsten Daten zur Häufigkeit von Sepsis und Sepsistodesfällen wurde heute in der Zeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht. Sie bestätigt, dass die Krankheitslast durch Sepsis doppelt so hoch ist wie bisher geschätzt, und dass 20 Prozent aller Todesfälle weltweit auf dieses zu selten als Todesursache angegebene Krankheitssyndrom zurückzuführen sind. Mehr

05.09.2019: Aufruf anlässlich des „Welt-Sepsis-Tages“ und des „Welttages der Patientensicherheit“  

Deutschland liegt bei der Zahl der vermeidbaren Todesfälle zusammen mit Slowenien und Malta im europäischen Vergleich im Mittelfeld. Die Sterblichkeit bei Sepsis und bei Herzinfarkt ist in Deutschland doppelt so hoch wie in Australien bzw. in Norwegen. Sepsis gilt als die Nummer eins bei den vermeidbaren Todesursachen. Diese Zahlen stehen in Widerspruch zu der Behauptung von Gesundheitspolitikern und Ärztefunktionären, wir hätten in Deutschland eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Die Sepsis-Stiftung fordert deshalb die politischen Entscheidungsträger und Akteure im Gesundheitswesen auf, endlich die Umsetzung der Forderungen von Betroffenenorganisationen, medizinischen Fachgesellschaften und der WHO in Deutschland ernsthaft voranzutreiben.  Mehr

12.08.2019: Deutschland versagt beim Kampf gegen Sepsis

In Deutschland liegt die Sepsis-Sterblichkeit bei den Erwachsenen mit 41,7% viel höher als im Vergleich zu Australien mit 18,4%, den USA mit 24% und England mit 32,1%. Die im US-Bundesstaat New York implementierten „Rory’s Regulations“ zeigen, wie von staatlicher Seite verpflichtende Maßnahmen bei der Sepsis-Behandlung die Sterblichkeit erheblich senken können. Mehr

24.04.2019: Aufruf aus Anlass des Welthandhygienetages

Mit dem Slogan „Einwandfreie Hygiene im Gesundheitswesen – Es liegt in Ihren Händen!“ ruft die WHO mit ihrer Kampagne auch dieses Jahr wieder zum Welthandhygienetag am 05. Mai auf. Da durch die konsequente Umsetzung von Hygienemaßnahmen in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen jährlich ca. 1400 bis 4500 Sepsis-Tote vermieden werden können, unterstützt die Deutsche Sepsis-Stiftung diesen Aufruf. Mehr

Kontakt

Kontakt für alle Presseanfragen bezüglich Sepsis: Dr. Theresa Recknagel

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