PRESSEMITTEILUNG: COVID-19 verschärft die Sepsis-Problematik in Deutschland. Politik darf sich dem Thema Sepsis nicht weiter verschließen

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Viele Todesfälle von COVID-19-Patienten werden durch eine Sepsis verursacht. Die Sepsis-Stiftung erneuert daher ihre Forderung nach einem gemeinsamen politischen Engagement von Bund und Ländern, um die hohe durch Sepsis bedingte Sterblichkeit in Deutschland zu reduzieren.

In einer Stellungnahme anlässlich einer Kleinen Anfrage im Bundestag hat sie diese Forderung bekräftigt.

Lesen Sie hierzu unsere aktuelle Pressemitteilung:

http://www.sepsis-stiftung.eu/wp-content/uploads/1/2021/01/PM_Stellungnahme-der-Sepsis-Stiftung.pdf

Stellungnahme: Sepsis-Stiftung fordert Schulterschluss von Bund und Ländern im Kampf gegen Sepsis

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Bereits im Jahr 2017 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Resolution erlassen, nach der Sepsis als eine der häufigsten, jedoch oft fehldiagnostizierten, tödlichen Erkrankungen bezeichnet und als ein vorrangig zu bekämpfendes Gesundheitsproblem eingeschätzt wird. Alle Mitgliedsländer wurden aufgefordert, die notwendigen Maßnahmen umzusetzen, um dieses Problem zu bekämpfen. Ein Jahr später hat die Gemeinsame Gesundheitsministerkonferenz der Länder das Bundesministerium für Gesundheit aufgefordert, eine Expertenkommission am Robert Koch-Institut einzurichten, um die ensprechenden Maßnahmen zu bestimmen.

Auf eine kürzlich erfolgte Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE zum Stand der politischen Entscheidungen erklärte die Bundesregierung nun, die Einrichtung einer Expertengruppe zur Umsetzung der Sepsis-Resolution falle in den Zuständigkeitsbereich der Länder. Auch die Umsetzung des von der Sepsis-Stiftung geforderten Nationalen Sepsisplans hält sie weiterhin nicht für notwendig.

Die Sepsis-Stiftung hat darauf nun mit einer Stellungnahme reagiert. Lesen Sie diese bitte hier:

Stellungnahme der Sepsis-Stiftung

Weitere Informationen:

Kleine Anfrage im Bundestag

Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage

Rückblick auf den Welt-Sepsis-Tag 2020

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Rund um den Welt-Sepsis-Tag gab es auch in diesem Jahr zahlreiche Aktivitäten. Die Veranstaltung der Sepsis-Stiftung fand mit einer Pressekonferenz und Podiumsdiskussion am 10.09.2020 online statt. Hier finden Sie das das Video zur Podiumsdiskussion sowie zur Pressekonferenz.

In Jena gab es in diesem Jahr keine Veranstaltung vor Ort. Dieser kurze Film erklärt warum und gibt einen Rückblick auf die Aktivitäten der letzten Jahre.

Das Medienecho rund um den Welt-Sepsis-Tag war dieses Jahr wieder erfreulich groß, hier eine Auswahl:

Podiumsdiskussion anlässlich des Welt-Sepsis-Tages 2020

Heute ist Welt-Sepsis-Tag!

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Heute ist eine gute Gelegenheit, über Sepsis zu sprechen. Denn obwohl in Deutschland jährlich 320.000 Menschen an Sepsis erkranken, wissen nur Wenige, wie man sie erkennt. Dabei ist Sepsis ein Notfall, rechtzeitiges Erkennen und Behandeln ist entscheidend!

Viele Menschen, die an einer Sepsis erkranken, leiden noch lange danach an Spätfolgen. Viele Menschen haben die Erkrankung eines Angehörigen oder eines Freundes miterlebt. Viele Ärztinnen, Ärzte und Krankenpfleger behandeln täglich Sepsis-Patienten. Sie alle sollen heute gehört werden!

Haben Sie selbst, ein Familienmitglied oder jemand in Ihrem Bekanntenkreis eine Sepsis gehabt? Haben Sie Sepsispatienten behandelt? Erzählen Sie auf Twitter oder Facebook Ihre Geschichte, verwenden Sie die Hashtags #GemeinsamGegenSepsis und #WeltSepsisTag und machen Sie so auf Sepsis aufmerksam!

Machen Sie mit! Gemeinsam rücken wir Sepsis ins Bewusstsein der Menschen, denn Sepsis ist ein Notfall!

Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag!

Kleine Anfrage an die Bundesregierung zu Sepsis

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Im August wurde an die Bundesregierung eine Kleine Anfrage mit dem Titel „Sepsis – Bedeutung, Erkennung, Behandlung und mögliche politische Handlungserfordernisse“ gerichtet. In den 31 Fragen, die die Linke an die Regierung gestellt hat, geht es unter anderem um die Krankheitslast durch Sepsis in Deutschland, die bisher unternommenen Schritte zur Reduzierung sowie erfolgreiche Strategien anderer europäischer Länder.

Die Sepsis-Stiftung begrüßt die Kleine Anfrage außerordentlich und hofft, dass sich andere Parteien dem anschließen werden. Kleine Anfragen müssen i.d.R. innerhalb von 14 Tagen als Bundestagsdrucksache schriftlich beantwortet werden.