NHS England setzt nationale Aufklärungskampagne gegen Sepsis fort

Professor Sir Bruce Keogh, medizinischer Direktor der britischen Gesundheitsbehörde NHS (National Health Service) ruft medizinisches Fachpersonal landesweit zur Zusammenarbeit bei der Verbesserung von Diagnose und Therapie der Sepsis auf. Großbritannien hatte Ende 2015 einen nationalen Aktionsplan gegen Sepsis ins Leben gerufen. Seitdem ist die Anzahl der Patienten, die landesweit routinemäßig auf Sepsis getestet wurden deutlich erhöht worden. In einer Veröffentlichung der BBC vom Juli dieses Jahres legten hochrangige  britische Gesundheitspolitiker sogar nahe, dass Sepsis als medizinischer Notfall genauso ernst genommen werden sollte wie Herzinfarkt. Trotz der bereits sichtbaren Verbesserungen im Kampf gegen Sepsis schätzt der NHS, dass in bis zu einem Viertel der Fälle akut erkrankte Patienten nicht früh genug auf Sepsis getestet werden. Dies beschreibt Professor Sir Bruce Keogh kürzlich in einem eindringlichen Appell während einer Veranstaltung in London. In Zusammenarbeit mit der britischen Stiftung UK Sepsis Trust kündigt der NHS jetzt die nächste Phase bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans an.

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Professor Sir Bruce Keogh ist medizinscher Direktor des NHS (Bild: NHS)